Dienstag, 15. Februar 2011

Lie to me und die wahren Hintergründe

zu Microexpressions.
Ich weiß ja nicht, ob ihr Euch die Serie um Dr. Lightman anschaut.
Mich hat schon nach der ersten Sendung interessiert was sich hinter diesem Ausdruck verbirgt.
Wiki sagt uns dazu (in Kurzform)

Mikroexpressionen sind flüchtige Gesichtsausdrücke, die Sekundenbruchteile dauern.
Mikroexpressionen drücken sieben universelle Emotionen aus Ekel, Ärger, Angst, Traurigkeit, Freude, Überraschung, und Verachtung.
Sie können willentlich nur schwer unterdrückt werden. Menschen, die gute Beobachter sind, können Lügner anhand von Mikroexpressionen entlarven - oder man verwendet Zeitlupenaufnahmen des Gesichts.

Mikroexpressionen wurden im Jahre1966 von den Herren Haggard und Isaacs entdeckt während sie Filmmaterial von Psychotherapiesitzungen durchsahen um Anzeichen nonverbaler Konversation zwischen Patienten und Arzt suchten. Vorreiter der Mikroexpressisionen sind Mikrorhythmen (von William S.Condon) die er im Jahre 1960 bemerkte und untersuchte. Darauf möchte ich jedoch nicht genauer eingehen.

Einen sehr guten Artikel über lebende Lügendetektoren findet ihr auf den Seiten von Bild der Wissenschaft in einem Artikel aus dem Jahre 2008, der die Arbeit des amerikanischen Psychologen Paul Ekman auf diesem Sektor beschreibt.

Und nun habe ich beim Wühlen über Informationen auch noch eine sehr interessante Dissertation zum Thema gefunden (401 Seiten) da brauch ich noch nen Moment bis ich durch bin. Ich habe aber schon gesehen, das sie in ihrer Arbeit noch auf einige andere gängige Methoden das "Menschenlesens" eingeht. Später vielleicht mehr zu diesem Thema.

Weiterhin habe ich in Erfahrung bringen können:
1. das Menschen mit großer Meditationserfahrung vermutlich leichter und schneller Mikroexpressionen auf den Gesichtern ihrer Mitmenschen lesen und deuten können. (Artikel in der FAZ über Hirnforschung aus dem Jahre 2008)
2. in den vereinigten Staaten auf Flughäfen Gesichterscanns erstellt werden um verräterische Mikroexpressionen zu entdecken (Artikel von 2007 in der Welt)
3. auf der Homepage von Paul Ekman (siehe oben) die Möglichkeits eines Trainings für Mikroexpressionen besteht (Seite nur in englisch verfügbar, und ich habe mich dafür noch nicht registriert, weiß also noch nichts genaues, das Demo schaut aber interessant aus)
4. Auch ein App zum Training (Mikro-Expression Trainer) bei iTunes verfügbar ist, das ich mir für 2,99 € gegönnt habe und nun fleißig am üben bin.

Vermutlich finde ich noch einiges wissenwertes über diese Thema, mit dem ich Euch beim nächsten Mal unterhalte/langeweile. Ich bleib auf jeden Fall dran.

Bis dann

1 Kommentar:

  1. Hallo! Mich interessiert das Thema auch sehr, weißt du noch wo du die Dissertation gefunden hast? LG

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